Das Zentrale Verzeichnis Antiquarischer Bücher

Das ZVAB wurde im Jahr 1996 von Bernd Heinisch zusammen mit Friedemann Kutschbach und Jens Bauersachs in Berlin gegründet, um die schwierige und oft erfolglose Suche nach antiquarischen Büchern in Ladengeschäften zu vereinfachen.

Seit 1999 gehört das ZVAB zur mediantis AG (damals noch buecher.de AG). Die Fusion mit Choosebooks, dem amerikanischen Pendant des ZVAB, im Jahr 2004 erweiterte das Angebot um Millionen hauptsächlich englischsprachiger Titel.

Das ZVAB bündelt das Angebot vieler Antiquariate auf einem Online-Marktplatz und gilt als Marktführer für deutschsprachige antiquarische Bücher, zusätzlich finden sich auch zahlreiche fremdsprachige Titel. Nach eigenen Angaben hat die ZVAB-Plattform über 4.100 professionelle Antiquariate aus 27 Ländern, die rund 25 Millionen Einzeltitel anbieten (Stand: August 2008). Neben alten oder vergriffenen Büchern finden sich dort alte Medien wie Handschriften, Autographen, Graphiken, Noten, Landkarten, Postkarten, Zeitungen und verschiedenste Informations- und Bildträgern (auch Tonträger).

Für wissenschaftliches Arbeiten ist das ZVAB zu einer Hilfe bei der Literaturbeschaffung geworden. Durch die Volltextsuche lassen sich Titel zu einem Thema finden, die nicht in den üblichen Bibliographien genannt sind. Damit lassen sich unter Umständen auch versteckte Quellen erschließen.

Das ZVAB ist selbst kein Antiquariat, sondern stellt lediglich die Datenbank zur Verfügung, in der die angeschlossenen Antiquariate ihre Sortimente einbringen. Der Geschäftspartner des Käufers ist stets das angeschlossene Antiquariat, das den Titel anbietet.